Geschichte Bergschule Uri
1981 gründete Alex Clapasson die Bergschule Uri. Der damals 22-Jährige, war der jüngste Bergführer der Schweiz und begeisterter Extremalpinist. Sein Traum war schon seit langem eine eigene Bergschule zu gründen.
Am Anfang beschränkte sich das Angebot aufs Tiefschneefahren. Ganz unter dem Motto: „to ski like no one else was once a dream, now reality, mountain reality“, so entstand der Name “Bergschule Uri-Mountain Reality”. Martin Born, damals Journalist beim Tagesanzeigers schrieb den Bericht „Heliskiing ohne Helikopter“. Dies löste grosse Begeisterung aus. Von da an folgte Zeitungsartikel auf Zeitungsartikel, Berichte in Radio und Fernsehen. So stieg der Bekanntheitsgrad der Bergschule Uri von Jahr zu Jahr stetig an. Nach wie vor fanden Dreiviertel der Aktivitäten im Winter statt, der Sommer war lediglich ein Nebengeschäft.
Durch die Übernahme der Albert Heim Hütte entstand später die Zusammenarbeit mit grossen Reisebüros wie Eurotrek und Schweizer Studentenreisen. Die Bergschule Uri wendete sich von Anfang an an ein breites Publikum, Leute mit unterschiedlichen Niveaus. So fand sowohl der Bergneuling als auch der versierte Alpinist auf ihn zugeschnittene Tourenangebote.
Ab den 90er Jahren wurde das Sommerangebot vergrössert, vor allem auch um die teilweise unsicheren Winter ausgleichen zu können. Heute liegt der Anteil der Sommerabeit bei ca. 60 Prozent.
Wichtig wurden auch die Auslandtrekkings. Heute ist die Bergschule Uri in den grossen Gebirgen der Welt mit Ihren Gästen unterwegs. Das Angebot wird laufend ausgebaut.
2005 wurde die Bergschule Uri von einer Einzelfirma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Mittlerweile sind 15 Bergführer zu Aktionären geworden. Das Kernteam umfasst 21 Bergführer.
